Aktuelles

Das Jobcenter Arbeitplus Bielefeld startet eine große Transparenz- und Öffentlichkeitskampagne. Die Behörde hat einen neuen Außenauftritt, einen neuen Claim und ein neues Logo, die verdeutlichen, wofür das Jobcenter im Jahr 2019 steht.

150 Gäste aus ganz Deutschland informierten sich am Donnerstag vergangener Woche in der Ravensberger Spinnerei über Ergebnisse und Lehren aus dem Bielefelder Modellprojekt Hêvî. Expertinnen, Projektbeteiligte und Teilnehmerinnen berichteten über die Situation Geflüchteter in ihren Herkunftsländern, die traumatischen Folgen ihrer Flucht und auf welchem Wege sie trotz großer Schwierigkeiten in Deutschland Fuß fassen können.

Der Bundestagsabgeordnete der CDU, Kai Whittaker, informierte sich am 30.10.2018 im Bielefelder Jobcenter über innovative Strategien in der Grundsicherung. Auch das vor der Verabschiedung stehende „Teilhabechancengesetz“ diskutierten der Gast und die Geschäftsleitung.

Das Jobcenter widerspricht der Kritik der freien Wohlfahrtsverbände an ihrem Umgang mit sogenannten Meldeversäumnissen. In einer Pressemitteilung hatten diese die Zahl der Sanktionen (1.842 pro Jahr) und den Anlass (zu 74% verpasste Termine) als „unverhältnismäßig“ bezeichnet. Dabei ist Bielefeld bei den Kürzungen in Deutschland fast Schlusslicht.

Die Integration Geflüchteter ist eine große Herausforderung für die Jobcenter in Deutschland. Obwohl Zuwanderer in den meisten Fällen erst Deutsch lernen und qualifiziert werden müssen, gelingt ihre Arbeitsmarktintegration in Bielefeld weit besser als frühere Prognosen vermuten ließen. Die Gründe hierfür liegen auch in der Art und Weise, wie Flüchtlinge in Bielefeld beraten werden.

In Bielefeld startet ein neues Modellprojekt für Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschulen Typ 2. Für das Programm „was geht! – Rein in die Zukunft“ haben sich die Stadt Bielefeld mit ihrer Regionalen Personalentwicklungsgesellschaft (REGE) mbH, die Agentur für Arbeit, das Jobcenter sowie die Berufskollegs in städtischer Trägerschaft und die Gütersloher Walter Blüchert Stiftung als Kooperationspartner zusammengetan.

Abgestimmte Angebote unterstützen Berufsrückkehrende, Alleinerziehende und Familien. Grundlage der Zusammenarbeit auf Bielefelder Ebene ist die Kooperationsvereinbarung des Bundesfamilienministeriums und der Bundesagentur für Arbeit für das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus. Gegenseitige Information über vorhandene Förder- und Leistungsangebote, die Nutzung der Kinderbetreuung Colibri und von Alleinerziehenden-Treffs sind Kernpunkte der Zusammenarbeit.

Im Rahmen der Bielefelder Ausbildungsoffensive sagen die Partner der Jugendberufsagentur für jede bis zum 31.01. des Ausbildungsjahres gemeldete Stelle die Vorstellung von mindestens drei Bewerberinnen bzw. Bewerbern zu. Die Ausbildungsoffensive soll das ungleiche Verhältnis zwischen Ausbildungsplatzangebot und –nachfrage verbessern.

Die Eröffnung des neuen Einkaufszentrums in der Bielefelder Neustadt naht. Für rund 20 Mietpartner suchen das Jobcenter Arbeitplus Bielefeld und die Agentur für Arbeit Bielefeld nun im Rahmen einer großen Jobmesse Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Handel, Dienstleistung und Gastronomie. Anmeldungen sind noch möglich.

Der Fortschritt am Bau der neuen Jugendberufsagentur Bielefeld ist nicht zu übersehen, im November wird das neue Gebäude des Bielefelder Investors Sascha Dietrich fertiggestellt sein. Stadt, Jobcenter, Arbeitsagentur und REGE bündeln dort ihre Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene.